Das neue Jahr ist ein ganz besonderes: Es läutet ein neues Jahrzehnt ein.
Das ist eine Riesen-Chance zum ‚Change‘. Für mich, für Dich, für uns alle!
Persönlich freue ich mich sehr auf dieses neue Jahr. Denn es bietet so viele neue Perspektiven und persönliche Herausforderungen, von denen ich hier einige mit Dir teilen möchte …

Change: Mein persönlicher Jahres-Ausblick auf 2020

Entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten hab ich diesmal zu Neujahr keine guten Vorsätze gefasst. Warum nicht? Weil ich sie dieses Jahr gar nicht brauche. Ich weiß GENAU, WAS ich möchte, WIE ich es erreichen werde und vor allem WARUM.

Das fühlt sich wirklich gut an und gleichzeitig auch irgendwie aufregend: Ich war mir lange nicht so sicher wie jetzt, dass ich alles erreichen werde, was ich mir vorgenommen habe:

  • einen Wechsel meiner beruflichen Perspektiven
  • eine Ausgestaltung meiner ehrenamtlichen Aktivitäten in Richtung NEW WORK
  • persönliches Wachstum & die Chance neue Herausforderungen zu meistern – durch MUT und TUN!

CHANGE NEEDS CHANCE: Jeder Wandel braucht (und nutzt) Chancen

Die Zeit ist reif. Chancen – das habe ich für mich verstanden – kommen nicht einfach so. Sondern wir müssen sie suchen & schaffen – aktiv und mit dem entsprechenden Mindset. „Mache niemanden für Dein Glück verantwortlich – außer Dich selbst!“ Das habe ich für mich erfahren im letzten Jahr und weiß nun, wie ich diese Chancen zum Wandel selbst für mich gestalte und so Menschen und Themen anziehe, die genau zu dem passen, was mich bewegt.

Für dieses Jahr schaffte ich mir so bereits ein Umfeld, das mich bei meinem Wunsch nach persönlichem Wachstum, nach neuen Chancen für eine berufliche Veränderung und der Ausgestaltung meiner ehrenamtlichen Aktivitäten unterstützen kann.

Dazu gehört natürlich weiterhin mein großartiges Netzwerk der Digital Media Women, das mich nun schon seit 2012 begleitet. Seitdem durfte ich das Kölner Quartier mitgründen und als aktives Mitglied im Orgateam in verschiedenen Funktionen tätig sein.

Nun freue ich mich darauf, in diesem Jahr daran mitzuwirken, den Standort Bonn für die Digital Media Women weiter zu erschließen. Mit einem wunderbaren Team, das sich aktiv dafür einsetzt, die Ideen der #dmwDE dort weiter auszugestalten.

Themen, die mich in diesem Jahr besonders beschäftigen

  • Wie wollen wir in Zukunft zusammen arbeiten?
  • Wie schaffen wir Teams, die Ziele gemeinsam, verantwortlich und lösungsorientiert anpacken? Mit Spaß und Gestaltungsfreiräumen?
  • Welche Rolle spielt dabei Diversität?
    Damit meine ich nicht nur Gender-Diversity, sondern auch interkulturelles Miteinander und die Mischung der Teams hinsichtlich der Altersstruktur.

Kommunikation und Inspiration – von Menschen & Begegnungen lernen

Dazu gehören aber auch Menschen, die ich schon länger kenne, Menschen, denen ich in den letzten Monaten begegnet bin oder Menschen, die mich auf die eine oder andere Art sehr inspirieren.

Dabei ist mir aufgefallen, dass es eine bestimmte Einstellung ist, die mich bei Menschen immer wieder fasziniert: Es ist die Freude, Kraft und Leidenschaft für Themen einzustehen und an diesen zu arbeiten, der Wille zur Tat und der Mut, dies umzusetzen. Vieles davon fließt für mich zusammen im Begriff der ‚Neuen Arbeit‘ oder NEW WORK – auch wenn das vielleicht meine ganz eigene Interpretation ist. Mir wurde außerdem bewusst, je klarer ich mit dem wurde, was mich bewegt und wohin ich will, ich auch Menschen und Themen anziehe, die in eine ähnliche Richtung gehen.

NEW WORK bedeutet für mich, als Person mit meinem Mind- & Skillset sinnvoll und wertschätzend im Team gemeinsam & agil an Zielen zu arbeiten

Für meinen eigenen beruflichen Weg suche ich nach Veränderung und neuen Perspektiven. Da ist zum einen der Wunsch nach Rückkehr in eine Festanstellung, ob in Vollzeit oder auch in Teilzeit oder einfach ‚fest frei‘ – das wird sich zeigen. Dazwischen liegen viele Optionen.

Meine zukünftige Herausforderung suche ich in einer Aufgabe und für ein Unternehmen, das mich als Person mit meinem Mindset & meinen Skills schätzt. Ich wünsche mir dort eine Unternehmenskultur, die Mitarbeitern wertschätzend gegenübersteht und dementsprechend mit ihnen umgeht und sich mutig den Herausforderungen des digitalen Wandels stellt. Ich möchte Teil eines zukunftsorientierten Teams sein, das nicht Hierarchien in den Vordergrund rückt sondern die gemeinsamen Ziele. So habe ich schon immer gerne gearbeitet und freue mich darauf, das auch zukünftig zu tun.

  • Gestalten (Organize) – das möchte ich unbedingt weiterhin. Idealerweise im Bereich Marketing & Business Development. So kann ich meine strategische Herangehensweise, meine Leidenschaft für kreative Ideen gepaart mit strukturiertem Vorgehen optimal in ein Team einbringen.
  • Motivieren (Motivate) – das kann ich sehr gut und damit möchte ich andere unterstützen. Zum Beispiel dort, wo Teams auch aus Mitarbeitern bestehen, die vielleicht noch skeptisch sind, wie sie in die Neugestaltung von Arbeitsplätzen, Abteilungsumstrukturierungen oder Anpassungen hineingehören.
  • Mut machen (Empower) – darin bin leidenschaftlich engagiert.
    Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt und das ihn in einem Team besonders wertvoll macht. Menschen also zu motivieren, dies herauszufinden und mutig einzubringen, das treibt mich an und fordert mich heraus. Schwächen zuzulassen und Stärken zu stärken, das sind für mich wichtige Aspekte in der Teamkommunikation – gerade in Zeiten des Wandels. Zuversichtlich zu sein, positiv zu denken und mutig zu handeln – das möchte ich anderen durch mein Empowerment vermitteln.

 

Mutig sein heißt an Herausforderungen zu wachsen

 

Zu guter Letzt: Ich möchte persönlich weiter wachsen. Das bedeutet für mich, dass ich mit Herausforderungen mutig umgehe und mich darin verstärkt ausprobiere, mir also bewusst neue Herausforderungen suche.

Vielleicht kennst Du das?
Du hast schon oft darüber nachgedacht, etwas zu tun, aber Dir fehlte irgendwie der Mut. So ging es mir öfter in Bezug auf große Bühnen.

Als Speakerin bin ich schon länger unterwegs, ob auf Konferenzen wie der Social Media Week, für verschiedene IHKs, bei Netzwerkveranstaltungen oder auf Barcamps. Im letzten Jahr habe ich aber erstmals den Reiz einer größeren Bühne erfahren. Als ich für den e-MarketingDay ’19 in Aachen für einen Vortrag zu „Lassen Sie sich finden! Praxistipps für mehr Sichtbarkeit im Netz“ angefragt wurde, rechnete ich zunächst nicht damit im Hauptsaal auftreten zu dürfen. Zunächst war ich etwas aufgeregt, vor einer größeren Zuhörerschaft aufzutreten als ich erwartet hatte. Der ersten Aufregung folgte rasch das befriedigende Gefühl, auch diese Herausforderung erfolgreich gemeistert zu haben. Das hat mich motiviert, mich in diesem Jahr den nächsten Herausforderungen und noch größeren Bühnen zu stellen.

So habe ich ein Panel (eine Diskussionsrunde) auf der re:publica zu einem Leidenschaftsthema eingereicht. Als Moderatorin möchte ich mit drei großartigen* Panelistinnen (*Gründerinnen, Inspiratorinnen und Vordenkerinnen in ihrem jeweiligen Gebiet … mehr verrate ich noch nicht) über die Herausforderung der alternden Gesellschaft in Bezug auf Altersdiskrimierung und Altersarmut sprechen. Und darüber, wie man diesen sinnvoll und vorurteilsfrei begegnet. Natürlich weiß ich aktuell noch nicht ob meine Paneleinreichung erfolgreich sein wird. Also dürft ihr mir und uns gerne die Daumen drücken. Nur so viel: Es wird ein super-spannendes Panel auf das ich mich jetzt schon wahnsinnig freue (es MUSS einfach klappen – ach was: Es KLAPPT! 🙂 ).

Du siehst also, dieses Jahr wird ein ganz besonderes für mich:
Leidenschaftlich. Herausfordend. Mutig auf zu neuen Wegen.
Von CHANCE zu CHANGE.

Und jetzt interessiert mich: Wie ist es bei Dir?

Was treibt Dich an? Was brauchst Du, um gut arbeiten zu können?

Welche Themen treiben Dich an in diesem Jahr(zehnt)? Was sind Deine größten Trigger, worauf freust Du dich und wie gehst Du es an?

Ich freue mich über Dein Feedback. Hier als Kommentar. Oder auch bei Facebook, bei Instagram oder XING bzw. LinkedIn.

Dir und uns wünsche ich viel Glück und Erfolg auf diesem Weg.

 

Foto: unsplash-logoRoss Findon

Kategorien: Blog

4 Kommentare

Stephanie Braun · 6. Januar 2020 um 12:26 pm

Liebe Martina,

wie du weißt treiben mich ähnliche Fragen um. Ich freue mich, dass du die Entscheidung und Zielrichtung für dich nun klarer hast und wünsche dir von Herzen viel Erfolg dabei!
Auch ich habe Ideen, ich welche Richtung ich mich weiter entwickeln möchte und hoffe dass es klappt, es ist noch zu früh, mehr dazu zu sagen.

Wünsche dir, dass es ein gutes Jahr für dich wird
Liebe Grüße
Stephanie

    Martina Troyer · 7. Januar 2020 um 10:31 am

    Liebe Stephanie,
    danke für Deine lieben Worte und Wünsche.
    Ja, ich weiß, dass auch Dich einige Fragen bezügl. Perspektiven beschäftigen.
    Freue mich auf ein persönliches Update dazu, denn das wird irgendwie mal wieder Zeit. 😉
    Liebe Grüße und Dir auch ein ganz großartiges Jahr!
    Wie wir das hinbekommen – dazu lass uns uns gerne austauschen!
    Martina

Valerie · 4. Januar 2020 um 8:24 pm

Liebe Martina,

zunächst mal ein gesundes und glückliches neues Jahr!

Dein Artikel drückt genau das aus, was ich auch spüre 🙂 2020 wird mit Sicherheit ein tolles Jahr! Ich bin ganz deiner Meinung, dass man sich mit Leuten umgeben muss, die zu einem selbst passen. Und die einen auch persönlich weiterbringen. Wichtig in 2020 ff. wird für mich auch sein, dass ich genau weiß, was ich nicht will. Dazu gehört ganz klar, nein zu sagen, wenn etwas nicht passt. Ansonsten bin ich sehr gespannt, was das neue Jahr für mich bereit hält. Und vor allem, und das ist ein tolles Gefühl: sehr zuversichtlich bei allem was kommen mag.

Ich hoffe wir treffen uns auch mal wieder in diesem Jahr.

Liebe Grüße
Valerie

    Martina Troyer · 5. Januar 2020 um 9:43 am

    Liebe Valerie,

    vielen Dank für Deine guten Wünsche und Deinen Kommentar. Und Du hast völlig recht. Es gehört auch klar dazu, nein zu sagen. Dazu denke ich oft: ‚Wie gut, dass ich keine Zwanzig mehr bin. Je älter ich werde, desto leichter schaffe ich es auch bewusst NEIN zu sagen und mir klar zu werden, was ich NICHT möchte.‘

    Ja, auch ich hoffe, dass wir uns bald mal wieder treffen. Vielleicht ja auch bei einem nächsten Barcamp – auf jeden Fall weiter im Netz. 🙂

    Liebe Grüße zurück,
    Martina

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